WomEngineer –  Netzwerk der Frauen in der Technik an der BO (Hochschule Bochum)

 

Warum ein Frauen-Netzwerk?

Nicht immer findet ihr die wichtigen Dinge, sondern sie euch! Vernetzt euch und erhöht die Chance auf bedeutende Gelegenheiten für eure Zukunft.“ So formulieren zwei studentische Hilfskräfte die Tatsache, dass man bzw. frau über ein Netzwerk ihre Zukunftschancen vermehrt.

Die Idee von WomEngineer besteht darin, Professorinnen, Wissenschaftlerinnen und Studentinnen der technischen Fächer einschließlich Alumnae und Berufspraktikerinnen miteinander zu vernetzen und Erfahrungen miteinander auszutauschen. Die Leistungen von Frauen in MINT sollen besser sichtbar gemacht werden und so die Frauen in ihrer immer noch bestehenden besonderen Minderheitensituation gestärkt werden.

 

Was macht WomEngineer besonders?

Die Kontaktmöglichkeiten zu Professorinnen und Ehemaligen des Netzwerks stellen ein besonderes Angebot dar, besonders für die Studentinnen sowie für Nachwuchswissenschaftlerinnen an der Hochschule. Ein direkter Kontakt zu Rollen-Vorbildern auf der nächsten oder übernächsten Karrierestufe hilft, Vorurteile zu überwinden, denen Frauen im Ingenieurstudium immer noch begegnen.

 

Was tut WomEngineer?

Je Semester organisiert WomEngineer ein Netzwerktreffen zu einem fachlichen oder überfachlichen Thema. Zum Beispiel gab es eine Veranstaltung mit vier Ehemaligen, die über ihren Berufseinstieg berichteten. Ein anderes Mal wurde für das Netzwerk ein Seminar zur Verhandlungsführung für Frauen angeboten. Gerne würde die Hochschule mit diesem Angebot weitere weibliche Studieninteressierte aus der Region für ein MINT-Studium gewinnen!

Zum Start der Netzwerkarbeit wurden MINT-Studentinnen zu ihrer Situation befragt – im Großen und Ganzen fühlen sie sich fair behandelt. Sie möchten in ihrer Unterschiedlichkeit nicht gerne immer wieder als „die Frauen“ wahrgenommen werden. Für ihre spätere Laufbahn werden die Studentinnen ermutigt, an Angeboten zur Karriereförderung teilzunehmen und dafür Kostenbeteiligungen angeboten.

 

„Das Wichtigste ist, dass Frauen, die Journalistinnen werden wollen, sich für ein Thema bzw. den Beruf begeistern. Man muss nicht unbedingt Journalismus studieren, wichtiger ist, dass man sich mit irgendetwas gut auskennt und eine Ausbildung oder ein Studium absolviert. Am besten ist es, parallel oder danach erstmal Erfahrungen im Journalismus zu sammeln und Praktika zu machen. Ich merke schnell, wer sich für den Beruf eignet und Potenzial hat. Wer für den Job brennt, wird sich auch durchsetzen.“

Andrea Donat

Chefredakteurin, Radio Bochum

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